Kempen, 24.10.2021.

Die Gesamtschule Kempen darf sich über ein neues 3-geschossiges Schulgebäude freuen. Zwölf Klassenräume und vier hochmoderne Fachräume mit Nebenräumen erstrecken sich auf einer Bruttogeschossfläche von fast 3.000 m². Darüber hinaus sind neben dem Lehrerzimmer ein Schülerlernzentrum und Schüleraufenthaltsraum errichtet worden.

„Mit dem neuen Gebäude schafft die Gesamtschule Kempen neuen Raum zum Lernen und Arbeiten. Große helle Räume, Platz für Austausch und Begegnung. Eine moderne Lernwerkstatt.“, Stephan Martin – Vertriebsleiter SH Holz & Modulbau GmbH

Damit hat die Oberstufe der Gesamtschule Kempen, die bereits in die neuen Räumlichkeiten eingezogen ist, nun optimale Lern- und Arbeitsbedingungen.
Der Schulleiter der Gesamtschule, Uwe Hötter, übernahm das Gebäude am Freitag, 24. September 2021 aus den Händen von Bürgermeister Christoph Dellmans, dem Ersten Beigeordneten Bennet Gielen, dem Technischen Beigeordneten Torsten Schröder sowie Vertretern der Verwaltung im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit.
Ebenfalls zugegen waren Vertreter der Politik und der angrenzenden Schulen, des Architekturbüros dreika Planungsgruppe und für die SH Holz & Modulbau GmbH, Geschäftsführer Stefan Höötmann.

Die Stadt Kempen berichtet auf www.kempen.de:
Bürgermeister Christoph Dellmans zeigte sich bei der Führung durch die Schule begeistert. „Hier ist in absoluter Rekordzeit ein modernes Gebäude entstanden, dass nicht nur den Ansprüchen an einen modernen Unterricht entspricht, sondern gleichzeitig auch energetisch und nachhaltig gebaut ist.“ Seit Juli hatten sich die Lieferengpässe bei verschiedenen Materialien jedoch so sehr zugespitzt, dass die Übergabe dann erst etwa vier Wochen später erfolgen konnte.
„In Anbetracht der aktuellen Situation ist eine so kurze Verzögerung eine wirklich gute Leistung und ein Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Architekt und Bauunternehmen“, erklärt Torsten Schröder, Technischer Beigeordneter der Stadt Kempen.

Die Holzfassade des Modulgebäudes besteht aus witterungsbeständigem Lärchenholz. Das gesamte Gebäude ist mit einer zentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgerüstet. Die Dachfläche ist für die Installation mit Fotovoltaikmodulen vorbereitet. Es wurde der Niedrigstenergiehaus-Standard erreicht.

Im Januar 2021 wurde mit den vorbereitenden Arbeiten an der Gründung begonnen. Die Montage der insgesamt 120 vorgefertigten Raummodule wurde in zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Der Innenausbau der weitgehend vorgefertigten Holzmodule sowie die Montage der Holzfassade erfolgte vor Ort in Kempen.